Umwelt-Produktdeklarationen werden bei der Planung von Gebäuden zunehmend wichtiger. Rathscheck Schiefer hat 2026 eine neue Environmental Product Declaration (EPD) für Dach- und Fassadenschiefer veröffentlicht. Sie stellt verifizierte Daten zur ökologischen Bewertung des Materials über seinen Lebenszyklus bereit.
Was eine EPD für Planer leistet
Eine Environmental Product Declaration ist keine Werbeaussage, sondern eine strukturierte Datengrundlage. Sie stellt Umweltinformationen nach festgelegten Regeln bereit und kann deshalb in Nachhaltigkeitsbewertungen, Ökobilanzen und Ausschreibungen einfließen.
Schiefer im Kontext nachhaltiger Planung
Bei Dach- und Fassadenmaterialien reicht es heute häufig nicht mehr, nur Optik, Haltbarkeit und Preis zu vergleichen. Architekten und Bauherren fragen zunehmend nach dokumentierten Umweltdaten. Eine EPD erleichtert es, Materialien auf Basis nachvollziehbarer Kennwerte in die Gebäudeplanung einzubeziehen.
Relevanz für Ausschreibung und BIM
Für Planungsbüros ist interessant, dass Hersteller technische Unterlagen, Ausschreibungstexte und BIM-Daten zunehmend gemeinsam mit Umweltinformationen bereitstellen. Dadurch lassen sich Materialentscheidungen bereits in frühen Planungsphasen dokumentieren und später in Leistungsverzeichnisse übertragen.
Was Dachdecker und Handel davon haben
Auch für Verarbeiter und Baustoffhandel wächst die Bedeutung solcher Unterlagen. Bei Projekten mit Nachhaltigkeitsanforderungen können EPD-Daten Teil der Beratung werden. Entscheidend bleibt jedoch, die konkrete Produktdeklaration und ihren Geltungsbereich zu prüfen.
Fazit
Die neue EPD für Dach- und Fassadenschiefer zeigt, dass Umweltinformationen zunehmend zum normalen Bestandteil technischer Produktdokumentation werden. Für Planer und Ausschreibende verbessert das die Vergleichbarkeit und Nachvollziehbarkeit von Materialentscheidungen.
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Quelle: Rathscheck Schiefer, Meldung „Neue Umwelt-Produktdeklaration veröffentlicht“, 2026.

