Bei der Sanierung eines Flachdaches lässt sich die Entwässerung selten unabhängig vom Bestand planen. Vorhandene Leitungen, geringe Aufbauhöhen, Attiken und beengte Anschlusssituationen setzen konstruktive Grenzen. Sita greift genau diese Themen in einem für den 13. Oktober 2026 angekündigten SitaTipps-Webinar auf.
Bestand vor der Produktauswahl aufnehmen
Vor einer Sanierungsentscheidung sollte geklärt werden, welche Abläufe und Leitungswege vorhanden sind und welche konstruktiven Randbedingungen sich daraus ergeben. Auch die geplante Veränderung des Dachaufbaus kann Einfluss auf Anschlussdetails und Entwässerungspunkte haben.
Platzmangel betrifft mehrere Gewerke
In beengten Situationen müssen Ablaufkörper, Dämmung, Abdichtung und Leitungsführung miteinander funktionieren. Deshalb ist es sinnvoll, die Entwässerung früh mit den beteiligten Gewerken und der Planung abzustimmen, statt sie erst nach Festlegung des übrigen Dachaufbaus zu lösen.
Haupt- und Notentwässerung getrennt betrachten
Bei jeder Sanierung ist zu prüfen, wie Haupt- und Notentwässerung für das konkrete Objekt nach den maßgebenden Regelwerken und Planungsgrundlagen ausgeführt werden müssen. Herstellerseminare können praktische Hinweise geben, ersetzen aber nicht die objektspezifische Bemessung und Planung.
Wartungszugang mitplanen
Abläufe und Notentwässerungseinrichtungen müssen während der Nutzung kontrolliert und gereinigt werden können. Freie Zugänglichkeit und eine wartungsfreundliche Anordnung gehören deshalb bereits in die Sanierungsplanung.
Fazit
Bei Flachdachsanierungen entscheidet eine saubere Bestandsaufnahme darüber, welche Entwässerungslösung technisch sinnvoll ist. Wer Platz, Leitungsführung, Abdichtung und Wartung zusammen betrachtet, reduziert spätere Anpassungen auf der Baustelle.
Weitere aktuelle Fachbeiträge zu Flachdach, Sanierung und Dachentwässerung finden Sie auf Dachbaustoff.info.
Quelle: Sita Bauelemente – SitaTipps Webinar: Sanierung, Bestandssituationen und Platzmangel; angekündigter Termin 13.10.2026.

