Vom 21. bis 25. September 2026 steht bei der Gemeinsamen Deutschen Arbeitsschutzstrategie (GDA) die Absturzprävention bei Dacharbeiten im Mittelpunkt. Die BG BAU weist aus diesem Anlass besonders auf Absturz- und Durchsturzgefahren sowie auf die Bedeutung einer sicheren Arbeitsvorbereitung hin. Für Dachdeckerbetriebe, Bauleitungen und Planende ist das ein aktueller Anlass, Zugänge, Verkehrswege und Schutzmaßnahmen systematisch zu überprüfen.
Absturzschutz beginnt vor dem Betreten des Daches
Die Gefährdungsbeurteilung muss bereits vor Arbeitsbeginn klären, wo Absturzkanten, Öffnungen oder nicht durchtrittsichere Bauteile vorhanden sind und welche Bereiche sicher begangen werden können. Dazu zählen insbesondere Lichtkuppeln und Lichtbänder, die ohne geeignete Sicherung eine Durchsturzgefahr darstellen können.
Kollektive Schutzmaßnahmen zuerst
Die BG BAU betont den Vorrang technischer und organisatorischer Schutzmaßnahmen. Seitenschutz, Arbeits- und Schutzgerüste, Randsicherungen oder Schutznetze bieten kollektiven Schutz. Persönliche Schutzausrüstung gegen Absturz kommt dort zum Einsatz, wo sich die Gefährdung durch vorrangige Maßnahmen nicht ausreichend vermeiden lässt.
Wartung und Photovoltaik von Anfang an mitdenken
Die Sicherheitsplanung endet nicht mit der Fertigstellung. Photovoltaikanlagen müssen später kontrolliert, gewartet, repariert oder gereinigt werden. Deshalb sollten sichere Zugänge und Verkehrswege sowie geeignete Absturz- und Durchsturzsicherungen bereits bei der Planung berücksichtigt werden.
Fazit
Sicheres Arbeiten auf dem Dach beginnt mit einer guten Planung. Wer typische Gefahren vor dem ersten Arbeitsschritt erkennt und Schutzmaßnahmen konsequent festlegt, verbessert sowohl die Sicherheit als auch die Organisation späterer Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten.
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Quelle: BG BAU – Dacharbeiten: Absturzgefahren erkennen und vermeiden, 17.09.2026.

